BDRH-Kongress München 2010

Vom 15. bis 17. April 2010 fand in München der 5. Kongress des Bundesverbandes Deutscher Rheumatologen statt. An der Ausstellung RHEUM!AHA kam kein Teilnehmer vorbei. Während der ersten beiden Tage standen die Displays mit den kreativen Entwürfen vor dem Hauptkonferenzsaal und in dem angeschlossenen Messebereich.

Am Samstag bildeten sie einen informativen Rahmen für das Satellitensymposium von Roche/Chugai. Die Sonderveranstaltung war mit fast 100 Teilnehmern sehr gut besucht. Unter dem Titel „Vom Schattendasein ins Rampenlicht” stellten die Referenten ein breites Spektrum an Themen vor.

Dr. med. Oliver Sander berichtete von dem Rheuma-Truck. Mit der mobilen Klinik hatte das Rheumazentrum Rhein-Ruhr für viel Aufsehen in Nordrhein-Westfalen gesorgt. Prof. Wilfried Korfmacher zeigte auf, wie man mit dem Projekt nicht nur die medizinischen Ziele erreicht, sondern die Problematik mit dem Rheuma-Pfeil gleichzeitig breitenwirksam bekannt gemacht hatte.

Am Ende präsentierte er das „Düsseldorfer Modell”. Im Zeichen des Rheuma-Pfeils wird damit für kommunikative Konvergenz von Forschung und Lehre, Wissenschaft und Wirtschaft, Ärzten und Pflegern, Patienten und Angehörigen geworben.

BDRH-Kongress München 2010
Dr. med. Oliver Sander berichtete über den Rheuma-Truck, mit dem das Rheumazentrum Rhein-Ruhr eine mobile Klinik zur Früherkennung auf die Straße gebracht hatte.
BDRH-Kongress München 2010
Das Publikum folgte den Ausführungen der Referenten mit großem Interesse. Viele Zuhörer hatten sich den Pin mit dem Rheuma-Pfeil als Solidaritätssymbol ans Revers geheftet.
BDRH-Kongress München 2010
In der Diskussionsrunde war man sich einig, dass eine öffentlichkeitswirksamere Aufklärungsarbeit dringend erforderlich ist, um die rechtzeitig Betroffenen zu erreichen.